Zentraler Presse-Kontakt
Thiess Johannssen

Marketing / Kommunikation

Thiess Johannssen

Itzehoer Platz
25521 Itzehoe

Persönlicher Kontakt
Kontaktformular

Suche


IHRE PRODUKT-MERKLISTE

Sie können jedes Produkt per Klick auf den Button "Produkt merken" der Liste hinzufügen und die Merkliste später ausdrucken oder versenden.

Itzehoe, 11.10.2017

Achtung: Hirsch auch von links!

Wildwechselsaison: Itzehoer gibt Autofahrern Tipps zum richtigen Verhalten

Durchschnittlich alle zwei Minuten kommt es in Deutschland zu einem Unfall zwischen Mensch und Tier: Über 263.000 Wildunfälle wurden dem Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) im Jahr 2015 gemeldet, meist mit Rehen. Fast jedes fünfte wird auf der Straße „erlegt“. Experten gehen allerdings von einer immensen Dunkelziffer aus, da viele Unfälle nicht gemeldet werden. Besonders im Herbst steigt die Gefahr einer Kollision enorm an: Die Brunftzeit macht das Wild vor Liebe blind. Wildunfälle fordern jährlich mehr als ein Dutzend Menschenleben und über hundert Verletzte auf bundesdeutschen Straßen.

Grundsätzlich kommt die Teilkaskoversicherung für den entstandenen Schaden mit Haarwild auf. Doch was ist, wenn ein Fasan, ein Hund oder eine Katze einen Unfall verursacht? Bei den Itzehoer Versicherungen kann man beispielsweise einen Schutz für die Kollision mit Tieren aller Art abschließen.

Nach einem Zusammenstoß sollte zunächst die Warnblinkanlage eingeschaltet und die Unfallstelle gesichert und die Polizei (110) informiert werden: Die Einsatzleitstellen verfügen über Listen örtlicher Jagdpächter. Nur sie können verletzte Tiere aufspüren. Eine Wildunfallbescheinigung ist jedoch nicht mehr zwingend notwendig für eine Regulierung des Schadens. Grundsätzlich muss der Versicherte nachweisen, dass Wild den Schaden verursacht hat. Spuren von Blut und Haaren am Fahrzeug sollten daher von der Werkstatt dokumentiert werden. Ein weiteres Indiz sind „weiche Einbeulungen“, typische Karambolage-Folgen mit Wild.

Keinesfalls darf man tote Tiere als „Sonntagsbraten“ mitnehmen: Das gilt als Wilderei.

Damit es gar nicht erst zum Wild-Crash kommt, raten die Experten zu besonnener Fahrweise vor allem morgens und abends in waldreichen Gebieten.

  • Wildtiere haben nur vor relativ langsamen Autos Angst. Alles, was sich mit mehr als 60 Stundenkilometern bewegt, nehmen sie nicht als Gefahr wahr.
  • Und wenn plötzlich ein Reh am Straßenrand oder auf der Straße steht, sollte der Autofahrer sofort abblenden, hupen und bremsen, aber nicht riskant ausweichen – das ist häufig die Ursache schwerer Unfälle.
  • Auch wenn das Tier über die Fahrbahn gesprungen ist, sollte man zunächst in Schrittgeschwindigkeit weiterfahren: Ein Reh kommt selten allein.
  • Besonders gefahrenträchtige Bereiche hat der Jagdverband mit zusätzlichen großformatigen Schildern markiert. Nach Erkenntnissen deutscher Jagdaufseher erliegen sehr viele Autofahrer allerdings dem Irrglauben, das Wild springt nur von rechts – wie auf den Warnschildern.

Die Wildwechselsaison ist für jeden Autofahrer gefährlich.

Ihr persönlicher Kontakt

Thiess Johannssen

Itzehoer Versicherungen

Marketing / Kommunikation
Thiess Johannssen
Itzehoer Platz
25521 Itzehoe

TelefonTelefon: 04821 773-287
FaxTelefax: 04821 773-8287
E-MailE-Mail-Adresse: pressestelle@itzehoer.de