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So wenige Autodiebstähle wie nie, aber dafür kostspielige

Itzehoe, 25.10.2019

So wenige Autodiebstähle wie nie – aber dafür kostspielige

Die gute Nachricht zuerst: In Deutschland wurden seit der Wiedervereinigung noch nie so wenige Autodiebstähle verzeichnet wie bei der letzten Messung. Im vergangenen Jahr wurden rund 15000 kaskoversicherte Autos gestohlen – 14 Prozent weniger als noch 2017. Die schlechte Nachricht ist, dass die Diebstähle dafür immer kostspieliger werden. Denn heutzutage werden vor allem Luxusautos und SUVs gestohlen. Wenn das Auto gestohlen wurde, ersetzt die Teilkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Auch wer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, wird entschädigt.

Gestiegen ist der wirtschaftliche Schaden für die Bestohlenen: Nach dem heute veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), zahlten die Versicherer für jeden Diebstahl im Durchschnitt mehr als 19800 Euro. Insgesamt verursachten Autodiebe im Jahr 2018 Schäden von 298 Millionen Euro.

Besonders die Berliner und Besucher der Hauptstadt sind von Diebstählen bedroht. Jeder fünfte Diebstahl ereignete sich dort. Aber auch Hamburg gehört zu den Hochburgen der Autodiebstähle.

Übrigens: Das am häufigsten gestohlene Pkw-Modell war der Mazda CX-5 2.2 D AWD. Auch die X-Modelle von BMW gehören mit zu den favorisierten Diebesgütern. Häufig handelt es sich um Auftragsdiebstähle der teuren Fahrzeuge. Die Polizei rät daher dazu, wachsam zu werden, wenn fremde Autos durch die Straße „patrouillieren“ oder der eigene Wagen von Fremden fotografiert wird – es könnte sich um die Vorbereitung auf den Diebstahl handeln.

Sollte das Auto gestohlen werden, dann gilt es schnell zu handeln. Der Diebstahl muss sofort der Polizei und der Versicherung mitgeteilt werden. Eine sofortige schriftliche Schadensmeldung einzureichen ist wichtig. Wer eine Teil- oder Vollkaskoversicherung hat, hat eine Schadensabdeckung bei Diebstahl. Allerdings greift die Versicherung nicht, wenn grobe Fahrlässigkeit wie ein nicht abgeschlossenes Auto oder der Fahrzeugbrief im Auto liegt.

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Über den Autor

Tore Degenkolbe

Mag: Schreiben, Bergsteigen, schwarzen Kaffee
Mag nicht: Lebensmittelverschwendung, leere Worte, binomische Formeln