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Mit dem Cabrio richtig versichert

Itzehoe, 23.03.2018

Vor vielen Jahren hatte ich mal einen kleinen roten Nissan mit einem Faltverdeck. Leider bin ich nur selten dazu gekommen, offen zu fahren – aber seitdem kann ich Cabrio-Fans gut verstehen.

Einige Zeitschriften prophezeien schon seit Jahren das Ende des Cabrios – und momentan mehr denn je. Ein Grund: Volkswagen hat jüngst die Produktion des Golf- und des Eon-Cabrios eingestellt. Trotzdem: In jedem Sommer sind auf deutschen Straßen rund zwei Millionen Cabrios unterwegs – fast alle Marken haben ein solches Modell im Angebot.

Und immer, wenn ich so einen Wagen offen am Straßenrand oder auf dem Supermarktparkplatz stehen sehe, frage ich mich: Ist der so eigentlich versichert, oder hat der Besitzer einfach nur Nerven wie Drahtseile?

Ich habe mal meine Kollegen hier bei der Itzehoer gefragt:

„Man darf sein Cabrio bei kurzen Abwesenheiten, zum Beispiel beim Einkauf, mit offenem Verdeck und abgesenkten Scheiben stehen lassen“ meint dazu unser Experte Michael Teßin. „Der Wagen muss dann aber vollständig verschlossen sein – auch das Handschuhfach und der Kofferraum. Sonst gibt es im Fall der Fälle keinen Versicherungsschutz. Auch lose Gegenstände im Wagen sind tabu.“

Was ich auch interessant fand: Bei Cabrios kommen große und teure Schäden seltener vor als bei geschlossenen Fahrzeugen: „Egal, ob Oldtimer oder Neuwagen: Die Schäden halten sich in Grenzen – man merkt schon, dass solche Fahrzeuge eher von Liebhabern gefahren werden, die die Fahrt genießen, statt von A nach B zu rasen“, erklärte mir zum Beispiel seine Kollegin Thekla Grundmann. „Bei Cabrios gilt noch mehr als bei anderen Fahrzeugen: Neue Modelle sind wesentlich sicherer als ältere – so wurde die A-Säule verstärkt und Überrollbügel eingebaut, die bei einem Überschlag automatisch ausfahren und die Insassen schützen.“

Trotzdem: Wer ein Cabrio hat (und liebt), sollte sich in Sachen Versicherung noch mehr Gedanken machen als bei anderen Autos. Michael Teßin sagt dazu: „Alle, die sich ein Cabrio mit Stoffverdeck kaufen, sollten auf jeden Fall darüber nachdenken, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Denn nur sie zahlt auch bei Vandalismus - wenn etwa das Verdeck aufgeschlitzt wird, ohne etwas aus dem Wagen zu stehlen.“

Ich wünsche jedenfalls allen Cabrio-Fahrern, dass sie in diesem Sommer wieder öfter dazu kommen, offen zu fahren…

Pixabay / Free-Photos

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Über den Autor

Jan Müller-Tischer

Seit 50 Jahren bin ich Itzehoer. 30 Jahre davon war ich als Reporter unterwegs. Erst bei der Zeitung, dann beim Radio und danach viele Jahre beim Fernsehen. Und jetzt bei den Itzehoer Versicherungen. Ganz was anderes? Nö - denn der Job ist immer der gleiche: Es geht darum, komplizierte Dinge schnell und einfach rüberzubringen.

Was macht eigentlich? Wie geht eigentlich? Wozu brauche ich eigentlich? Darüber blogge ich hier. Und ich bin sicher: Ich werde selbst noch einiges dabei lernen. Themen, Ideen, Anregungen? Gern! Schreibt mir einfach unter jan.mueller-tischer@itzehoer.de.