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Wenn das Büro plötzlich Kopf steht

Itzehoe, 20.03.2020

Wenn das Büro plötzlich Kopf steht

Oftmals haben Büro und Arbeitsplatz ja etwas standhaftes an sich. Wechselnde Lebensumstände wie Hausbau, Heirat oder Kind beeinflussen das eigene Büroleben erstaunlich wenig. Derselbe Tisch, derselbe Stuhl, derselbe Kollege schon wie seit Jahren. Mit der Routine kommt das Gefühl der Sicherheit und des Wissens: Ich weiß, woran ich hier bin.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Corona-Krise, die auch vor den Itzehoer Versicherungen nicht Halt machte, so manchen Mitarbeiter etwas aus dem Konzept brachte. Plötzlich dauerhaft geöffnete Durchgangstüren mögen kaum auffallen, dass die Kantine die Essensausgabe nun aber in Schichten einteilt, ist selbst für den Dickfelligsten überraschend.

Es ist wichtig, Rücksicht zu nehmen. Das weiß jeder bei der Itzehoer. Auf den kollegialen Handschlag wird schon länger verzichtet, jetzt aber herrscht ein reger Verkehr zu den Desinfektionsspendern und Waschbecken. Da die Teeküchen – sonst ein Ort netten Smalltalks – nur noch von einzelnen Personen betreten werden dürfen und dadurch vereinsamen, liegen dort plötzlich von Kollegen ausgegebene Süßigkeiten, um den Tag zu erhellen. Schließlich hat Schokolade bekanntlich einen positiven Effekt auf das Gemüt.

Auch das Thema Homeoffice bekommt eine ganz neue Dimension. Immer mehr Mitarbeiter arbeiten von zuhause aus, halten dort die Stellung und den Betrieb am Laufen. Das mag vorerst ungewohnt erscheinen, funktioniert aber gut.

Und schließlich ändert Corona sogar vorübergehend das Motto der Itzehoer: „Persönlich. Ehrlich. Nah.“ Natürlich bleibt die Itzehoer „persönlich“ und auch „ehrlich“ soll sich nicht verändern. Aber statt „nah“ sind es nun „2 Meter Nähe“ – folgend der „social distance“.

Corona – ein Thema, dass alle betrifft und noch eine Weile begleiten wird.

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Über den Autor

Tore Degenkolbe

Mag: Schreiben, Bergsteigen, schwarzen Kaffee
Mag nicht: Lebensmittelverschwendung, leere Worte, binomische Formeln