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Gefahr im Haushalt

Itzehoe, 06.12.2019

Gefahr im eigenen Haus

Ein Unfall? Ich denke da immer zuerst an den Straßenverkehr – wohl, weil ich dort schon so oft brenzlige Situationen erlebt oder gar bei Unfällen geholfen habe. Die meisten Unfälle passieren aber nicht dort, sondern im Haushalt – und dabei sterben mehr als doppelt so viele Menschen wie auf der Straße. Diese Unfälle werden nur nicht so sehr wahrgenommen – vielleicht, weil sie sich hinter verschlossenen Türen ereignen.

Aber die Zahlen sind deutlich: Nach einem Bericht des Spiegel starben im vergangen Jahr fast 10.000 Menschen durch häusliche Unfälle, im Straßenverkehr waren es im gleichen Zeitraum rund 3.500.

Das Risiko für Senioren steigt

Das Problem: Das Durchschnittsalter der Deutschen steigt. Und vielen fehlt die Einsicht, dass ihre Kräfte mit dem Alter nachlassen. Also putzen sie weiter die Fenster oder die Treppe – obwohl sie sich dabei einem tödlichen Risiko aussetzen.

Stürze sind die überwiegende Ursache der tödlichen Hausunfälle. Darunter auch Fälle, bei denen die Unfallopfer etwa über ein Staubsaugerkabel oder sogar eine Teppichkante gefallen sind. Was es noch schlimmer macht: Da ältere Menschen oft allein leben, werden sie nach Unfällen in vielen Fällen spät gefunden – oft ist dann keine Rettung mehr möglich.

Deshalb erwarten Experten leider auch, dass die Zahl solcher tödlichen Unfälle weiter steigen wird – einfach, weil das auch das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt. Schon jetzt sind Ältere überdurchschnittlich oft betroffen. Mehr als 90 Prozent aller Menschen, die im Haushalt durch Stürze sterben, sind älter als 65.

Natürlich liegt die Gesamtzahl der Unfälle im Haushalt noch wesentlich höher: Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts sind es pro Jahr nicht weniger als 3,15 Millionen Unfälle, die sich im Haus ereignen.

Einige Beispiele – wie lassen sich die Unfälle im Haushalt vermeiden?

Ganz wichtig ist es, Stolperfallen aller Art zu vermeiden. Beispiel Stromkabel: Staubsauger, Bügeleisen und andere Geräte immer wegräumen, niemals über Nacht stehen lassen. Aufmerksam auch auf scheinbare Kleinigkeiten wie hochstehende Teppichkanten oder ähnliches achten. Wenn man einmal darüber ins Straucheln geraten ist, ist das Risiko groß, dass es wieder passiert – vielleicht mit viel schlimmeren Folgen.

Und ganz wichtig: Die eigenen Kräfte und Fähigkeiten mit zunehmendem Alter immer wieder realistisch einschätzen – dem Risiko vorbeugen und lieber einen Verwandten oder einen Nachbarn um Hilfe bitten. Vielleicht sogar eine Putzhilfe engagieren. Das ist immer noch günstiger als die Folgen eines schweren Unfalls mit einem Krankenhausaufenthalt. Und das gilt auch, wenn es „nur“ darum geht, zwischendurch einen vollen Wäschekorb in das obere Stockwerk zu tragen oder mal schnell das oberste Regalbrett abzuwischen.

Natürlich wäre es am besten, wenn sich alle solchen Unfälle verhindern ließen. Wenn es aber doch passiert, dann sollte man zumindest ausreichend versichert sein. Unfallversicherungen, wie die der Itzehoer Versicherungen, sichern auch solche Risiken ab und mildern zumindest die finanziellen Folgen eines häuslichen Unfalls.

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Über den Autor

Jan Müller-Tischer

Seit 50 Jahren bin ich Itzehoer. 30 Jahre davon war ich als Reporter unterwegs. Erst bei der Zeitung, dann beim Radio und danach viele Jahre beim Fernsehen. Und jetzt bei den Itzehoer Versicherungen. Ganz was anderes? Nö - denn der Job ist immer der gleiche: Es geht darum, komplizierte Dinge schnell und einfach rüberzubringen.

Was macht eigentlich? Wie geht eigentlich? Wozu brauche ich eigentlich? Darüber blogge ich hier.