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Ausrüstungs-Checkliste für den Notfall

Itzehoe, 18.01.2019

Seit mehr als einer Woche versinken Bayern und Teile von Österreich unter Schneemassen. Ortschaften sind kaum mehr erreichbar, Einsatzkräfte räumen Straßen und befreien Dächer von der Schneelast. Doch die Gefahr ist dadurch nicht überall gebannt. Die Bewohner des Ortsteils Raiten des oberbayrischen Ortes Schlechinger wurden am Mittwochabend evakuiert, da ein Lawinenabgang drohte. Die 230 Bewohner sind bei Freunden, Familie oder in Notunterkünften untergekommen.

Eigentlich träumt man im Winter ja immer von einer zauberhaften weißen Welt. Skifahren, mit dem Schlitten die Hänge hinunter sausen und schöne Spaziergänge mit knirschendem Schnee unter den Füßen. Wie schnell die Winterromantik jedoch zum Problem werden kann, zeigt sich derzeit. Auch wenn diese Katastrophe sich durch immer mehr Schnee langsam abzeichnete, kommen andere Katastrophen meist unerwartet. Für solche Momente hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine persönliche Checkliste entwickelt. Der Ratgeber für Notfallvorsorge soll einen Überblick darüber geben, was im Notfall wichtig ist.

Die Checkliste wird in mehrere Kategorien aufgeteilt. Unter Grundvorrat soll überprüft werden, ob genügend Getränke und Lebensmittel vorhanden sind. Diese sollten laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe für etwa zehn Tage reichen. Das bedeutet beispielsweise, dass ein Wasservorrat von mindestens 2 Litern pro Person pro 10 Tag, benötigt wird. Ob das nun wirklich praktikabel ist, muss man vielleicht selbst beurteilen.

In der Rubrik Hausapotheke geht es darum, dass außer von den vom Arzt verordneten Medikamenten zum Beispiel auch Schmerzmittel, Wunddesinfektionsmittel, Fieberthermometer und ein Mittel gegen Durchfall im Haus sein sollten. Ob ein Feuerlöscher oder ein Behälter für Löschwasser vorhanden ist, wird unter der Überschrift „Brandschutz“ ermittelt. Für einen „Energieausfall“ rät das Bundesamt zu Kerzen, Streichhölzern, Taschenlampe und Batterien. Außerdem verdeutlicht der Flyer, dass weder Herd noch Heizung beim Stromausfall funktionieren werden. Außerdem sollte ein Radio, das auch für Batteriebetrieb ausgestattet ist, bereitstehen.

Wichtig ist es außerdem, Dokumente gesammelt parat zu haben, so können diese im Notfall schnell mitgenommen werden. Dazu können neben Ausweis und gegebenenfalls medizinischen Unterlagen auch Besitzurkunden und Versicherungsunterlagen gehören. Es ist sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welche Dokumente im Fall eines Falles unbedingt erforderlich sind. Von manchen Unterlagen reichen auch Kopien, dies gilt es zu prüfen.

Fürs Notfallgepäck – das man also etwa mitnehmen sollte, wenn man evakuiert wird – gibt das Bundesamt ebenfalls Empfehlungen. Neben persönlichen Medikamenten und Bekleidung wird unter anderem derbes Schuhwerk empfohlen. Statt den ausgetretenen Turnschuhen also lieber Wanderstiefel anziehen. Warme Kleidung dürfte gerade nun im Winter ein Selbstgänger sein.

Sinnvoll klingen die Empfehlungen alle. Gerade bei angekündigten möglichen Katastrophen wie einer Sturmflut, einem Sturm oder aber Lawinen lohnt es sich zu gucken, ob die Ausrüstung vorhanden ist und passt. Für Feuerlöscher und Taschenlampe ist es aber eine Idee diese an feste Orte in der Wohnung zulegen, damit sie im Fall des Falles schnell zu finden sind.

Foto: Pixabay/Hans

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Über den Autor

Geertje Meyer

Geschichten erzählen wollte ich schon immer gern. Deshalb bin ich Texterin geworden, denn nichts ist spannender als wahre Geschichten. Gelernt habe ich mein Handwerkszeug bei einer Lokalzeitung.