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Der richtige Versicherungsschutz für Elementarschäden am Auto

Was genau sind Elementarschäden am Auto?

Als Elementarschäden werden Folgeschäden bezeichnet, die direkt oder indirekt durch die Einwirkung von Naturgewalten entstanden sind. Aufgrund des Klimawandels nehmen extreme Wetterereignisse zu. Fahrzeughalter sollten deswegen auf eine Elementarschadenversicherung für ihr Auto achten.

Naturgefahren, die Elementarschäden verursachen können:

  • Überschwemmungen
  • Hochwasser
  • Starkregen
  • Hagel
  • Sturm
  • Erdbeben
  • Lawinen
  • Schneedruck
  • Erdrutsch, Erdsenkung
  • Vulkanausbruch

In den letzten Jahren nehmen in Deutschland die Elementarschäden am Auto – insbesondere durch Sturm, Starkregen und Hagel – zu. Witterungsbedingte Kfz-Versicherungsschäden wie zersplitterte Scheiben, durchnässte Innenräume, Beulen und Lackschäden sind häufig. Auch Totalschäden an Autos durch umgestürzte Bäume sind als Folge starker Unwetter in Deutschland keine Seltenheit mehr. Klima- und Wetterexperten warnen immer häufiger vor Naturgefahren. Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, bleibt im Schadensfall auf den Reparaturkosten sitzen. Ein derartiges finanzielles Risiko lässt sich mit dem passenden Versicherungsschutz ganz einfach vermeiden, Schäden durch herabfallende Äste oder große Hagelkörner werden dann problemlos bezahlt.

Wie hoch ist das Risiko für Elementarschäden an Ihrem Auto?

Elementarschäden sind bei den Kfz-Versicherern unter den Top5 der häufigsten Schadensfälle zu finden. Der Klimawandel führt dazu, dass Naturereignisse wie trockene und heiße Sommer, Stürme, aber auch heftige Gewitterfronten mit Blitzen und Hagel zunehmen und intensiver werden.

Nach extremen Wetterereignissen melden immer mehr Fahrzeughalter ihren Versicherungen kostenintensive Fahrzeugschäden. Die Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen in der Sach- und Kfz-Versicherung belaufen sich laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) pro Jahr auf circa drei Milliarden Euro. Was viele unterschätzen: Heftige Naturereignisse treten heute ganzjährig auf. Während früher vor allem Herbststürme und große Schneemengen gefürchtet waren, verursachen heute auch heftige Sommerstürme und -gewitter große Schäden.

Die Kosten für Reparaturen sind hoch. Schon 10 bis 15 Hagelbeulen mit einem Durchmesser von 20 mm schlagen mit 250 EUR zu Buche – wenn sie nur ausgebeult werden. Kommen Lackschäden dazu, wird es deutlich teurer. Bei extremen Unwettern entstehen durch Elementarschäden am Auto oft hohe Kosten. Wer über einen Versicherungsschutz verfügt, der für die Schadensregulierung aufkommt, kann nach dem ersten Schrecken schnell wieder aufatmen.

Elementarschäden sind unvorhersehbar

Ein Versicherungsschutz mit Elementarschaden-Deckung sichert Fahrzeughalter über das ganze Jahr vor unvorhersehbaren Folgen von Naturgewalten ab. Denn jede Jahreszeit birgt ihr spezielles Risiko für einen Schaden am Auto.

Thiess Johannssen von der Itzehoer Versicherung weist darauf hin, dass auch Fahrzeughalter, die nicht in einem Risikogebiet für Naturgewalten wohnen, ihren Pkw ausreichend versichern sollten. Denn was viele vergessen: Auch auf Reisen oder längeren Fahrten kann das Fahrzeug durch unvorhergesehene Naturereignisse beschädigt werden. Und herabfallende Dachziegel und umstürzende Bäume kann es bei Sturm überall geben.

Gegen die Folgen dieser Wetterereignissen sollten Sie ihr Auto versichern:

Frühjahr:

Im Frühjahr besteht besonders die Gefahr durch Starkregen und typische, wechselhafte Wetterzellen. Insbesondere im April und Mai kann es zu extremen Regengüssen und – verbunden mit der Schneeschmelze – zu Hochwasserereignissen kommen. Schadensregulierungen für weggespülte Autos oder Überschwemmungsschäden im Kfz-Innenraum sollten über die Versicherung abgedeckt sein.

Sommer:

Der aktuelle Klimatrend zeigt, dass insbesondere schwere Sommergewitter nach heißen Tagen das Potential haben, Schäden am Auto zu verursachen. Große Hagelkörner, Sturmböen, Blitzeinschläge oder lokale Überschwemmungen können die Folge sein. Aber auch Dürreperioden lösen Erdrutsche oder Erdsenkungen aus und lassen bei Bäumen Äste abbrechen. In Wäldern steigt die Waldbrandgefahr.

Herbst:

In den Herbstmonaten wird das Wetter seit jeher rauer und stürmischer – die Sturmsaison beginnt. Starker Wind und ausgiebige Regengüsse bringen immer öfter Hagelstürme mit sich. Klassische Folgeschäden im Herbst entstehen durch herumfliegende Dachziegel, Äste und Bäume, die den Orkanböen von mehr als 120 Stundenkilometern nicht standhalten können. Allgemein treten im Herbst oft Hagelbeulen oder -dellen, gesprungene Autoscheiben und Lackschäden auf. In bestimmten Regionen in Deutschland kommt es in den letzten Jahren häufiger zu Überschwemmungen durch sintflutartige Regenfälle. Bei Erdsenkungen bilden sich unterirdisch Löcher im Erdreich, die ganze Autos verschlucken können.

Winter:

Der Winter bringt den Schnee - und das gerne bis ins Flachland. Auch wenn die Wintermonate milder werden, können in jeder Region Deutschlands Elementarschäden durch Schnee oder Eis entstehen. Dafür braucht es keine Lawinenabgänge in bergigen Regionen. Denn auch die kleine Dachlawine in der Stadt oder der Eiszapfen an der Regenrinne können bei einem Fahrzeug teure Schäden verursachen – und gelten als Elementarschäden.

Welche Autoversicherungen schützen vor Elementarschäden?

Ohne Versicherung keine Zulassung: Eine Haftpflichtversicherung ist für jedes Fahrzeug in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Die Haftpflichtversicherung deckt jedoch keine Schäden am eigenen Fahrzeug ab. Das machen erst die Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung. Beide Kaskoversicherungen sind jedoch keine Pflicht – jeder Kfz-Besitzer kann selbst entscheiden, ob er eine Kaskoversicherung für das eigene Fahrzeug abschließt. Die Teilkaskoversicherung springt bei Glasbruch, Wildunfällen und eben bei Elementarschäden wie Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung ein.

Außerdem leistet sie Ersatz, wenn das Auto oder Teile von Dieben gestohlen werden. Eine Vollkasko-Versicherung springt auch bei Unfällen ein, die vom Fahrer selbst fahrlässig verursacht wurden. Zudem deckt sie Schäden durch Verursacher ab, die nicht zum Schadenersatz herangezogen werden können, zum Beispiel bei Unfallflucht. Außerdem ist in der Vollkasko auch der Teilkasko-Schutz enthalten. Die Höhe der Jahresbeiträge der Teilkaskoversicherung orientiert sich beim PKW nach der Typenklassen-Einstufung.

Bei der dieser Art der Versicherung wird – im Gegensatz zur Vollkaskoversicherung – kein Schadenfreiheitsrabatt berücksichtigt.

Wer bei der Itzehoer Versicherung eine Teilkasko oder Vollkaskoversicherung für sein Auto abgeschlossen hat, ist auf der sicheren Seite. „Versichert ist die unmittelbare Einwirkung von Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung, Lawinen, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch oder Vulkanausbruch auf das Fahrzeug. Als Sturm gilt eine wetterbedingte Luftbewegung von mindestens Windstärke 8. Eingeschlossen sind Schäden, die dadurch verursacht werden, dass durch diese Naturgewalten Gegenstände auf oder gegen das Fahrzeug geworfen werden“. betont Thiess Johannssen von der Itzehoer Versicherung.

Das sind die Vorteile einer Kfz-Teilkaskoversicherung:

Mit einer Teilkaskoversicherung können Autobesitzer selbst bei schlechtem Wetter oder wenn das Auto in wenig belebten Gegenden geparkt ist, ruhig schlafen. Denn die Teilkasko über-nimmt die Reparaturkosten für nicht selbst verschuldeten Schäden am eigenen Fahrzeug – und damit die Elementarschäden am Auto durch Hagel, Sturm, Dachziegel, herabfallende Äste, umgestürzte Bäume oder Überschwemmung. Aber auch Diebstahl, Brand sowie einen Unfall mit Haarwild übernimmt die Teilkasko. Dass ist im Vergleich zur Haftpflichtversicherung ein bedeutender Vorteil, denn jährlich entfällt ein großer Teil der Kfz-Schadensregulierung in den Bereich der Elementarschäden.

Wer also eine Teilkaskoversicherung für sein Auto hat, kann im Schadensfall viel Geld sparen. Das zeigt auch die aktuelle Schadenstatistik des Gesamtver-bands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.: Mit jährlich etwa 250.000 Schäden durch Naturrisiken wie Sturm, Hagel oder Blitz gehören die Elementarschäden - nach Glasbruch und Wildunfällen - zu den dritthäufigsten Schadenereignissen. Speziell die Schäden durch Überschwemmung nehmen seit Jahren kontinuierlich zu. Eine Teilkaskoversicherung deckt auch diese ab.

Warum eine Haftpflichtversicherung nicht für Ihr Fahrzeug ausreicht

Für neue und viele gebrauchte Fahrzeuge rechnen sich Teil- oder Vollkaskoversicherung auf jeden Fall. Doch auch bei älteren und günstigeren Autos lohnt es sich oft, eine Teilkaskoversicherung abzuschließen. Denn die Haftpflichtversicherung deckt nur die gesetzlich vorgeschriebenen Schadenereignisse ab.

Dazu gehören lediglich Schäden, die bei einem Unfall dem sogenannten Dritten – sprich dem Unfallgegner – entstehen. Diese werden durch die Versicherung ersetzt, bei der die Haftpflichtpolice abgeschlossen wurde. Für Schäden am eigenen Auto kommt immer der Halter auf. In der Praxis bedeutet das oft, dass selbst bei einem Bagatellschaden ein kostspieliger Werkstattbesuch ansteht, damit die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges garantiert ist. Denn wenn ein Schaden die Fahrsicherheit tangiert, muss ohne Kaskoversicherung entweder die Reparatur aus eigener Tasche bezahlt werden oder das Fahrzeug wird stillgelegt. Damit das nicht passiert, empfiehlt sich eine Teilkaskoversicherung – die dann auch vor Elementarschäden schützt.

Treten Vandalismus- oder Elementarschäden am Auto auf, bleibt der Halter mit einer Haft-pflichtversicherung auf jeden Fall auf den Kosten sitzen – und die gehen leicht in die Tausende und übersteigen das vorhandene Budget für die Anschaffung eines neuen Gebrauchten. Die Rechnung ist einfach: Gibt es keinen Puffer für Reparaturen und ist der Aufpreis im Verhältnis zum Wagenwert in Ordnung, lohnt sich eine Teilkaskoversicherung in der Regel. Zu beachten ist, dass die Teilkasko nur bis zu einer gewissen Grenze leistet: Übersteigen die Reparaturkosten den Zeitwert des Autos, erstattet die Versicherung nur den Wert, den das Auto vor dem Schaden hatte. Vor dem Hintergrund, dass die Gefahr für extreme Unwetterlagen in Deutschland seit Jahren steigt, sollte bei der Wahl der Versicherung auf eine Elementarschadensregulierung geachtet werden.