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Gesetzliche Unfallversicherung für Schüler

Reicht die gesetzliche Unfallversicherung für Schüler im Fall der Fälle aus?

Darauf gibt es eine eindeutige Antwort: Keinesfalls! Warum dieser Schutz nicht ausreicht und wie Sie Ihr Kind optimal absichern erfahren Sie hier.

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Schülern, Studenten und Kindern in Tageseinrichtungen Versicherungsschutz bei Schul- und Schulwegeunfällen. Aber Schule und Kindergarten dauern nicht den ganzen Tag. Nachmittags und abends beim Spielen, an den Wochenenden und während der Ferien besteht kein gesetzlicher Versicherungsschutz.

Rund 90 % aller Unfälle mit Kindern passieren in der Freizeit – also genau dann, wenn es keinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz gibt!

Welche Leistungen bietet die gesetzliche Unfallversicherung im Vergleich zu der privaten Kinder-Unfallversicherung?

Hat ein versicherter Schulunfall eine Invalidität von mindestens 20 % zur Folge, wird eine Rente gezahlt. Bei einer Invalidität unter 20 % erhält der Versicherte keine Leistung - im Gegensatz zu der privaten Unfallversicherung, wo schon ab 1 % Invaliditätsgrad eine Leistung gezahlt wird.

Die Höhe der gesetzlichen Rentenzahlung hängt von dem Alter des Kindes und dem Invaliditätsgrad ab.

So viel beträgt die monatliche Rente bei Vollinvalidität (100 %):

alte Bundesländerneue Bundesländer
für Kinder unter 6 Jahren
alte Bundesländer
ca. 403,- Euro
neue Bundesländer
ca. 339,- Euro
im Alter von 6 bis 14 Jahren
alte Bundesländer
ca. 537,- Euro
neue Bundesländer
ca. 452,- Euro
im Alter von 15 bis 17 Jahren
alte Bundesländer
ca. 644,- Euro
neue Bundesländer
ca. 542,- Euro
über 18 Jahre
alte Bundesländer
ca. 966,- Euro
neue Bundesländer
ca. 812,- Euro