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Itzehoer Transparenz

Kapitalanlagen und Vergütungspolitik

Unser Anspruch: Ökonomisch, ökologisch und sozial

Kapitalanlagen

Die Kapitalanlage der Itzehoer ist auf eine dauerhafte Erfüllung eingegangener Verpflichtungen ausgerichtet und ist seit jeher von einer langfristigen Anlagestrategie geprägt. Wir legen unsere Kapitalanlagen nach dem Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht so an, dass die Sicherheit, die Qualität, die Liquidität und die Rentabilität des gesamten Portfolios gewährleistet sind.

Spartenunabhängig sehen wir uns bei Kapitalanlageentscheidungen verpflichtet, im Interesse unserer Kunden diese Anlagegrundsätze bei ausreichender Diversifikation zu beachten. So können wir gegenüber unseren Kunden eine jederzeitige Leistungsfähigkeit gewährleisten.

Die Itzehoer hat enge Richtlinien für ihre Kapitalanlage definiert und strebt eine Kopplung an konkrete internationale Standards an.

Das Hauptanlageuniversum bilden Deutschland und der Europäische Wirtschaftsraum. Diese Märkte gelten einerseits als besonders robust und krisensicher und werden andererseits durch die europäischen Aufsichtsbehörden streng reguliert. Hierdurch stellt die Itzehoer sicher, dass das jeweilige Investment in einem stabilen Marktumfeld getätigt wird. Unsere Direktanlagen erfolgen ausschließlich in Euro. Kosten und Risiken durch Währungsschwankungen entfallen somit.

Nachhaltigkeit in Kapitalanlagen

Eine Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsaspekten in der Kapitalanlage ist unumgänglich. Nur auf diese Weise lässt sich für die Itzehoer als Langfristinvestor die Substanz der Vermögenswerte und eine dauerhafte Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen sicherstellen, ohne einen angemessenen Renditeanspruch zu vernachlässigen.

Dabei berücksichtigen wir auch Nachhaltigkeitsrisiken. Nachhaltigkeitsrisiken werden als Faktoren der bekannten Risikoarten (Kredit-, Markt-, Liquiditäts-, operationelles, versicherungstechnisches, strategisches und Reputationsrisiko) definiert, die auf diese Risikoarten erheblich einwirken und zu deren Wesentlichkeit beitragen. Diese können sich im Verlust der Werthaltigkeit von Investitionen in Staaten und Unternehmen materialisieren, beispielsweise aufgrund von Korruption, Betrug, Steuervermeidung, Misswirtschaft oder Wegfall des Geschäftsmodells.

Verantwortung für Mensch und Natur

Um die genannten Nachhaltigkeitsrisiken nicht nur zu minimieren, sondern Prozesse anzustoßen und zu unterstützen, werden Aspekte der Nachhaltigkeit in die Kapitalanlagestrategie integriert. Dies geschieht sowohl bei öffentlichen Emittenten wie Staaten und Gebietskörperschaften als auch im Privatsektor. Dafür greifen bei der Itzehoer eine Reihe von Vorgaben und Bewertungen ineinander.

Einige Kriterien können dabei zu einem grundsätzlichen Ausschluss eines Emittenten führen. Hier ist es uns wichtig, dass grundlegende ethische Aspekte zweifellos eingehalten werden. Staaten, die dauerhaft und systematisch gegen Menschenrechtsbestimmungen verstoßen oder in denen ein totalitäres Regime vorherrscht und demokratische Bestrebungen unterbunden werden, sind generell von Investitionen ausgeschlossen. Eine Einschätzung hierüber liefert z.B. das jeweils gültige Freedom House-Ranking, welches jährlich eine Bewertung zum Grad an Demokratie in allen bedeutenden Ländern der Welt erstellt. Darüber hinaus bekennt sich die Itzehoer zu dem Ziel einer atomwaffenfreien Welt und investiert daher nur in Staaten, die sich gesetzlich an den Atomwaffensperrvertrag binden und diesen einhalten.

Um die Bekämpfung von Korruption zu unterstützen, setzt die Itzehoer eine Mindestpunktzahl im Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) voraus und verschärftdie hier gesetzten Anforderungen regelmäßig. Die Itzehoer investiert zudem nur in Staaten, die gesetzlich an die UN Biodiversitäts-Konvention gebunden sind. Wir unterstützen damit ausdrücklich den Schutz der biologischen Vielfalt und eine nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile. Für Unternehmen gelten ebenso strenge Ausschlusskriterien. Es wird hierbei grundsätzlich nicht in Unternehmen investiert, welche gegen die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation IAO (z.B. Kinderarbeit) verstoßen oder die Herstellung von oder den Handel mit geächteten Waffen betreiben oder in die Produktion von Drogen eingebunden sind. Zudem sind für viele Unternehmen bereits Rankings oder Ratings gesetzt, die ihre Bemühungen bei bestimmten umweltbezogenen und/oder sozialen Nachhaltigkeitskriterien analysieren und bewerten. Auf diese greift die Itzehoer bei jeder Investitionsentscheidung zurück.

Grundsätzlich bevorzugt die Itzehoer daher Investitionsprojekte, die der Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert einräumen und über diese transparent berichten oder bei denen der Emittent nachweislich für die Einhaltung solcher Nachhaltigkeitskriterien bekannt ist. Negative Nachhaltigkeitsauswirkungen unserer Kapitalanlagen sind uns nicht bekannt.

Nachhaltig in die Zukunft

Mit unseren Kapitalanlageentscheidungen wollen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und Maßnahmen, die dem Umweltschutz dienen und Aspekte wie Klima,Ressourcenknappheit und Artenvielfalt behandeln, fördern. Im sozialen Bereich sollen Faktoren der Sicherheit und Gesundheit, des demografischen Wandels, der Compliance und Korruptionsbekämpfung sowie der Ernährungssicherheit berücksichtigt werden. Wir sind zuversichtlich, uns in den ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten mit einer derart ausgerichteten Anlage unserer Kundengelder und einer Vielzahl an Maßnahmen stetig zu verbessern. Somit sind wir bestrebt, auch für zukünftige Generationen gute Lebensbedingungen zu erhalten und zu stärken.

Vergütungspolitik

Die Vergütung der Beschäftigten der Itzehoer Versicherungen unterliegt dem Mantel- bzw. Gehaltstarifvertrag für das private Versicherungsgewerbe. Dies gewährleistet eine stärkere soziale Gerechtigkeit und schafft Sicherheit für die Arbeitnehmer hinsichtlich Lohn, Urlaub und weiteren tariflichen Leistungen. Auf die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in die Unternehmensstrategie wirkt die gegenwärtige Vergütungspolitik neutral:

Sie bezieht Nachhaltigkeitsrisiken nicht unmittelbar ein und setzt zugleich keine Grenzen bei deren Einbeziehung. Instrumente zur variablen Vergütung in Abhängigkeit vom Unternehmenserfolg sowie der Erreichung definierter Ziele sind vorhanden und kommen sowohl auf den Ebenen des Vorstands als auch der Führungskräfte und Mitarbeiter zum Einsatz.

Durch die IDD-konforme (Insurance Distribution Directive) Umsetzung der Vergütung unserer Versicherungsvermittler sehen wir Interessenkonflikte beim Vertrieb von Versicherungsanlageprodukten als ausgeschlossen an.

Download

Mit den Informationen auf dieser Seite kommt die Itzehoer den Pflichten aus der "VERORDNUNG (EU) 2019/2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor" zur Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsinformationen auf Unternehmensebene im Internet nach.